Ariodante (Titelpartie) bei den Händelfestspielen Karlsruhe 2010

"Der argentinische Kontratenor Franco Fagioli, in allen Bravoursoli des Abends vollgültig zu einem Divo seines Fachs gereift, nimmt die schmelzenden Schluchzer, den langen Atem dieser elegischsten aller Elegien zum Dahinsterben vollatmig und schön". Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.02.10

Geradezu eine Sensation ist der Ariodante des argentinischen Counters Franco Fagioli. Er verwandelte sich den Ritter mit lyrischer Strahlkraft und Latinotemperament eigenwillig an". Frankfurter Rundschau, 24.02.10

"Das Ereignis des Abends ist zweifellos der Titelheld Ariodante : Der argentinische Countertenor, der auch als Stuttgarter Teseo Furore machte, reißt das Publikum zu tobenden Zwischenbeifallsstürmen hin - mit warmem, blutvollem Sopran, mit herzergreifenden Schluchzer-Klagen und mit irrwitzig akrobatischer Koloraturen-Kunst". Südwest Presse, 22.02.10

"Publikumsliebling Franco Fagioli ist derzeit einer der besten Countertenöre. Er singt mit großer Präzision, und ihm liegen auch die leisen Töne". Welt online, 20.02.10

"Das Gesangensemble lässt keine Wünsche übrig, allen voran der Counter Franco Fagioli als Titelheld : Timbre und Koloraturen sind bestechend schön und geschliffen; sein Spiel zwischen naivem Gärtnerburschen und gereiftem,
vom Schicksal zuerst gebeuteltem Liebhaber hat viele Facetten. Der junge Argentinier gilt jetzt schon als der Händel-Star und hatte zuvor in Stuttgarts Teseo-Produktion Begeisterungsstürme geernt". Opernnetz.de, 22.02.10

"Publikumsliebling Franco Fagioli ist derzeit einer der besten Countertenöre. Er singt mit großer Präzision, und ihm liegen auch die leisen Töne". Welt online, 20.02.10

"Einen alles überstrahlenden Gesangsstar hat man auch : Franco Fagioli. Der argentinische Countertenor hatte schon bei Giulio Cesare vor zwei Jahren das Publikum in der Titelpartie verzückt (...) Fagioli spielt mit den Koloraturen, färbt sie unterschiedlich, streut kleine Echos ein (...) Bei Ariodantes Arie "Scherza infida" bleibt im ausverkauften Karlsruher Opernhaus die Zeit stehen, wenn Fagioli seine berührende Stimme an- und abschwellen lässt und in höchster Lage ein Pianissimo zaubert. Dirigent Michael Hofstetter lässt Fagioli hier alle Zeit der Welt, um die Affekte auszuloten. Und wenn am Ende die Geschichte doch gut ausgeht und der Argentinier nochmals mit einer unglaublichen Leichtigkeit ein Koloraturenfeuerwerk zündet, dann wippt der gesamte Hofstaat mit". Badische Zeitung, 22.02.10

"Dem Ritter Ariodante gab der Counter Franco Fagioli, in Karlsruhe als Julius Caesar in bester Erinnerung, mit atemberaubender Virtuosität und leuchtenden Farben ein plastisches, akrobatisch wie stilistisch grandioses
Profil". Badische Neueste Nachrichten, 22.02.10

"Franco Fagioli ist Ariodante : besser wird Händel heute nicht gesungen. Die Fülle seiner Töne, seine Stimmfarben, seiner dynamischen Nuancen und seiner immer hoch expressiven Phrasierung in der großen Arie "Scherza infida" ist gelinde gesagt phänomenal. Zeugen solch singulärer Gesangskunst stockt hier der Atem. Aber nicht minder in Verzücken versetzt die virtuose Geläufigkeit des Sängers in der koloraturenreichen Bravourarien, in der er immer neue wahnwitzige Läufe und Wendungen hervorzaubert", Die Rheinpfalz, 22.02.10

"Franco Fagioli führt seinen herrlich runden Countertenor mühelos durch die Register und umwerfend virtuos durch die Koloraturen und Verzierungen. Am beeindrukendsten aber ist die Intensität, mit der er seine Klagearie singt
und darin den Schmerz vermeintlich verratener Liebe vermittelt". Badischer Tagblatt, 22.02.10

"Die Karlsruher Ariodante lebt von einer sängerischen Qualität auf Festspielniveau. Für sie sorgt zuallererst Franco Fagioli in der Titelpartie, denn der agile argentinische Countertenor kann nicht nur lange und schnelle Tonfolgen so blitzsauber und virtuos singen, als habe er ein Koloratur-Maschinengewehr in der Kehle, sondern legt in seine Gestaltung auch ein Höchsmaß an Empfindung". Stuttgarter Nachrichten, 22.02.10

"Bereits mit seinem ersten Auftritt demonstriert der argentinische Countertenor Franco Fagioli, daß es bei diesen Aufführungen vor allem um makellosen Gesang geht. Fagiolis Stimme spricht leicht an, dringt bis in höchste Lagen vor und produziert halsbrecherische Koloraturen in atemberaubendem Tempo. Dass er darüber hinaus die Fähigkeit zu vielfarbiger Melancholie und zu weit ausgreifenden Phrasen hat, demonstriert er mit der großen Arie des zweiten Aktes "Scherza infida". Stuttgarter Zeitung, 22.02.10